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Patenbitten des TSV Tengling beim TSV Palling am 25.6.21 beim Michlwirt

Zähe, aber humorvolle und unterhaltsame Verhandlungen bot das Patenbitten des TSV Tengling beim TSV Palling. Die Tenglinger feiern am 25.7.21 ihr 100-jähriges Jubiläum und fanden sich deshalb am 25.6.21 beim Michlwirt in Palling ein, wo die Mitglieder des heimischen TSV sie bereits erwarteten. Am Ende gaben die Pallinger den Tenglingern im Gegenzug für kulinarische und flüssige Zugeständnisse ihren „Segen“.

Als die Tenglinger Abordnung auftauchte, wurden sie von der eigens organisierten Blaskapelle „Bergblech“ zünftig in den Michlsaal gespielt. Dort begrüßte Pallings Vorstand Hermann Langwieder standesgemäß die Anwesenden und stellte bei der Gelegenheit die Pallinger Patenbraut Tina Knottek vor. Anschließend bat er augenzwinkernd die Tenglinger, sich zu erklären, warum sie denn gekommen sind. Der Tenglinger Vorsitzende Hubert Strobl brachte Licht ins Dunkel, trug das Anliegen vor, den TSV Palling als Patenverein zu gewinnen, verwies auch auf das mitgebrachte 30-Liter-Faß Bier, das den Willen noch unterstreichen sollte und zapfte dieses auch gleich an.

Langwieder übergab nun die Moderation an Josef Irlacher und Wolfgang Helmberger („Haui und Woife“), die durch den weiteren Abend führten. Die beiden freuten sich über das mitgebrachte Faß Bier, bemerkten aber, dass sie es aufgrund der geringen Größe zunächst mit einem Desinfektionsspender verwechselt hätten. Eine spontane Befragung der Mitglieder ergab, dass dies auf keinen Fall reiche, um sich als Patenverein zur Verfügung zu stellen.

Nun holten die beiden gleich drei Scheitl hervor, platzierten sie auf der Bühne und baten Hubert Strobl und Stefan Federl aus der Festleitung auf die Bühne. „Um die Ernsthaftigkeit eures Anliegens zu überprüfen, machen wie mit euch ein Frage-Antwort-Spiel“, so die Moderatoren. Sie hatten sich einige Fragen ausgedacht, die sich rund um die beiden Vereine drehen. Beispielsweise, wie weit es vom Pallinger Sportplatz und Tenglinger Sportplatz sei oder aber, wo die Ablösesumme für einen Pallinger Fußballer bleibe, der von Freutsmoos nach Tengling gezogen ist. Man hatte das Gefühl, die Tenglinger konnten dieses Spiel nicht gewinnen und so standen sie am Ende bei zwei richtigen und drei falschen Antworten.

Dies führte dazu, dass Strobl und Federl höflich, aber bestimmt aufgefordert wurden, sich auf die Scheitl zu begeben. Das Knien erhöhte die Großzügigkeit der beiden, nun boten sie den Pallingern 150 Liter Bier, was aber diesen immer noch nicht reichte. „Wir kommen mit vielen Mitgliedern zu euch und das Bier soll ja nicht schon frühzeitig ausgehen“, argumentierte Hermann Langwieder.

Somit war eine weitere Fragerunde nötig, zu der Kassierin Maria Kretz und Gerhard Vordermayer vom Festausschuss auf die Bühne gebeten wurden. Auch sie taten sich schwer bei den Fragen, scheiterten beispielsweise an der Höhe des Pallinger Kirchturms. Bei der Frage wie lange ein Tenglinger Sportler für den Heimweg nach Tengling brauche, imitierten die beiden Moderatoren spontan den Videobeweis, um den Tenglingern zu helfen. Die letzte Frage lautete: „Was macht ihr eigentlich, wenn ihr keinen Patenverein findet?“ Daraufhin hielt Maria Kretz ein flammendes Plädoyer für die Patenschaft, woraufhin Haui und Woife versprachen, die Verhandlungen weiterzuführen, wenn die Tenglinger noch eine Aufgabe lösten.

Als Anspielung auf den neu erworbenen Rasenmäherroboter für den Tenglinger Fußballplatz hatten die Pallinger einen Quadratmeter Wiese mitgebracht, vier Kinderscheren vorbereitet und wiesen nun Kretz, Vordermayer, Tenglings 2. Vorsitzenden Klaus Hoffmann und Dominik Mayr vom Festausschuss an, die Wiese mit den Scheren zu schneiden. „Stellt euch vor, ihr habt in einer halben Stunde ein Fußballspiel gegen den TSV Palling und euer Roboter ist ausgefallen. Schafft ihr es trotzdem, den Rasen zu mähen?“, war die Frage. Unterstützt von der musikalischen Begleitung von „Bergblech“ konnten die Tenglinger diese Aufgabe zumindest halbwegs lösen und sie qualifizierten sich somit für weitere Verhandlungen, die natürlich im Knien stattfinden sollten. Nachdem die Gäste immer noch nicht recht gesprächig waren, baten die Moderatoren die Musiker, noch ein Lied zum Besten zu geben, das Strobl und Co. beim Nachdenken helfen sollte.

Dies erhöhte den Druck auf den Tenglinger Knien und brachte die Gäste um Hubert Strobl dazu, 300 Liter Bier, 100 Essen, sowie Wein (darauf hatten die Damen aus der Pallinger Volleyballabteilung bestanden) zu bieten. Dieses Angebot wurde letztendlich von Hermann Langwieder angenommen, von den Mitgliedern beider Vereine freudig beklatscht und somit war die Patenschaft unter Dach und Fach.

2021 Patenbitten Tengling mod

Von links: Wolfgang Helmberger, Josef Irlacher, Pallings 1. Vorstand Hermann Langwieder, Pallings 2. Vorstand Ludger Kotte, Pallings Patenbraut Tina Knottek, Pallings 3. Vorstand Christoph Ertl, Tenglings Festbräute Marlena Kretz und Tanja Wolferstetter, Tenglings 2. Vorstand Klaus Hoffmann, Tenglings Kassierin Maria Kretz, Tenglings Schriftführerin Petra Oppacher und Tenglings 1. Vorstand Hubert Strobl 

(Bericht von Wolfgang Helmberger, Foto von Ludwig Tradler)

 

 

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