1.Leitbild
Die Jugendarbeit des TSV Palling ist seit Jahren ein fester und anerkannter Bestandteil des Fußballkreises Inn/Salzach. Der Erfolg ist dem Engagement und Ideen unserer Vereinsmitglieder zu verdanken.
Dieses Konzept soll die Grundlage einer qualifizierten, kindgerechten Ausbildung der jungen Fußballer darstellen und als Wegweiser für Eltern, Betreuer und Kinder dienen. Es soll zu einem aktiven Vereinsleben beitragen, indem neben sportlichen Aspekten auch die sozialen Aspekte bewusst berücksichtigt werden. Durch klar definierte Verhaltensregeln soll jeder Einzelne dauerhaft und mit Freude dem Fußball erhalten bleiben.
Durch die Umsetzung des Konzepts erhoffen wir uns eine einheitliche Ausbildung aller Jugendspieler mit dem Ziel, sportlich erfolgreich zu sein und soziale Kompetenzen und gesellschaftliches Engagement zu fördern. Natürlich kann dieses Konzept nur unterstützende Wirkung für die vielen ehrenamtlichen Helfer und Jugendbetreuer haben. Es soll nicht dazu dienen, Eltern oder auch Trainer zu bevormunden, sondern es sollen Richtlinien und Anhaltspunkte für alle Beteiligten im Jugendfußball sein! Gleichzeitig sollen dadurch Missverständnisse und Irritationen vermieden werden.
Für uns steht die Förderung unseres Nachwuchses im Mittelpunkt unseres Wirkens. Wir wollen allen Kindern das Fußballspielen ermöglichen und keine Kinder zurückweisen.
Das Jugendkonzept dient als Wegweiser und als Basis für individuellen, insbesondere aber gemeinschaftlichen, sportlichen Erfolg unter dem Dach eines gut strukturierten Vereins.
2. Soziale Aspekte
2.1 Vermittlung einer sozialen Kernkompetenz
Die Vereine sind ein wichtiger Bestandteil in unserem gesellschaftlichen Leben. Das Vereinsleben, wie auch unsere Gesellschaft sind durch soziale Normen geregelt.
Diese Normen und Regeln sind in einem Verein dieselben, wie im familiären, schulischen oder beruflichen Umfeld. Somit können gesellschaftliche Regeln und Normen im Vereinsleben vorgelebt und vertieft werden. Ohne diese sozialen Regelungen kann weder ein Verein noch eine Gesellschaft funktionieren. Außerdem benötigt unsere Gesellschaft, genauso wie ein erfolgreicher Verein, Menschen mit Charakter und starker Persönlichkeit.
Leistungswille, Anstrengungs- und Hilfsbereitschaft, Rücksichtnahme, Durchsetzungsvermögen, Gewinnen und Verlieren können, Selbstvertrauen entwickeln, einen fairen, respektvollen Umgang miteinander sind Beispiele für individuelle Charaktermerkmale und soziale Verhaltensweisen, die eine erfolgreiche Persönlichkeit in unserer Gesellschaft benötigt bzw. auszeichnet. Im Schul- und Berufsleben genauso, wie im Vereins- und Mannschaftssport.
In einer Fußballmannschaft werden bei jedem Teammitglied die individuelle, sportliche Veranlagung und seine Persönlichkeit gefordert und gefördert. Gleichzeitig lernt der Nachwuchsspieler sportliche und soziale Verhaltensweisen, die er in seinem Team ständig umsetzen muss.
Im Fußballverein wird den jungen Menschen somit nicht nur das Fußballspielen beigebracht. Den Kindern und Jugendlichen werden im Vereinsleben immer auch Werte vermittelt. Verantwortlich für die Vermittlung von sportlichen Fertigkeiten, von sozialen und individuellen Verhaltensweisen sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des jeweiligen Vereins.
Ziele der Vereinsausbildung:
• bei allen Mitgliedern den gegenseitigen Respekt stärken
• Persönlichkeitsentwicklung der Spieler fördern
• respektvoller und gewaltfreier Umgang
• offene und ehrliche Kommunikation - wir reden miteinander und nicht übereinander
• gemeinsame Unternehmungen
• Respekt vor Eigentum
• das „Team-Denken“ im Verein fördern
• Identifikation mit dem Verein („Wir-Gefühl“)
2.2 Außendarstellung
Die Fußballjugend des TSV Palling tritt auch über die verschiedenen Altersklassen hinweg als Einheit auf und lebt positive Werte vor. Die Vereinsfarben sind weiß und blau und unterstützen ein einheitliches Auftreten in der Öffentlichkeit. Zukünftige Anschaffungen von Trainingsanzügen oder Trikots sollten deshalb in den Vereinsfarben getätigt werden. Überhaupt ist die regelmäßige Anschaffung einheitlicher Trainingsanzüge für die Spieler und die Trainer wünschenswert, um das Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken. Ebenso verpflichten wir uns alle für saubere und gepflegte Sportstätten daheim und bei gastgebenden Vereinen zu sorgen.
Neben dem äußeren Erscheinungsbild trägt jeder Spieler und Trainer durch sein Verhalten zu dem Meinungsbild der Öffentlichkeit über unseren Verein bei. Wir reden deshalb miteinander und nicht übereinander über Meinungsverschiedenheiten und suchen konstruktiv nach Lösungen.
Darüber hinaus sollten folgenden Verhaltensweisen für jeden eine Selbstverständlichkeit sein:
• Wir gehen gewaltfrei miteinander um
• Wir leben positive Werte und Normen im Verein vor
• Wir respektieren uns gegenseitig und vermeiden Diskriminierungen
• Wir gehen ehrlich und offen miteinander um
• Wir üben konstruktive Kritik und lösen Konflikte intern
• Wir verhalten uns stets freundlich und korrekt zu unseren Mitmenschen
• Wir gehen verantwortungsvoll mit Drogen wie Alkohol und Nikotin um
Durch eine regelmäßige Berichterstattung in den TSV-Infos, auf der Homepage und sozialen Medien (z.B. WhatsApp, Instagram, etc.) sorgen die einzelnen Mannschaften zudem für eine positive Wahrnehmung in der Öffentlichkeit ohne dabei die auftretenden, alltäglichen Probleme zu vernachlässigen.
3. Verhaltenskodex
Alle für den TSV Palling aufsichtspflichtige Personen haben die Verpflichtung dafür zu sorgen, dass die ihnen zur Aufsicht anvertrauten Minderjährigen selbst nicht zu Schaden kommen und auch keinen anderen Personen Schaden zufügen (siehe Anhang Aufsichtspflicht).
3.1 Trainerkodex
Um eine einheitliche Ausbildung der Kinder und Jugendlichen zu erreichen, sind gewisse Grundregeln im Umgang mit den jungen Spielern erforderlich. Alle Trainer arbeiten dabei ehrenamtlich in Ihrer Freizeit, um den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, Fußball zu spielen und sich dabei zu verbessern. Sie üben dabei stets eine Vorbildfunktion aus und sind Aushängeschild des Vereins. Jeder Trainer sollte daher die folgenden Anforderungen und Eigenschaften erfüllen, um seiner Aufgabe als Mannschaftsverantwortlicher gerecht zu werden.
3.1.1 Persönlichkeit
• Zuverlässigkeit
• Pünktlichkeit
• Vorleben eines fairen Umgangs
• Respekt gegenüber allen Beteiligten
• offene, positive Kommunikation
3.1.2 Umgang mit den Kindern und Jugendlichen
• die Kinder mit dem Vornamen ansprechen
• möglichst viel mit den Spielern sprechen
• offen und sensibel für persönliche Probleme
• positive und konstruktive Kritik üben
• Termine frühzeitig bekannt geben
• Spaß am Sport fördern
• angemessenes Sozialverhalten vorleben und vermitteln
• Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft und des Vereins fördern
3.1.3 Zusammenarbeit mit den Eltern
• die Eltern aller Spieler kennen
• Termine frühzeitig bekannt geben
• Fragen der Eltern beantworten und ggf. weiterleiten
• Einbindung der Eltern bei Problemen mit den Kindern
3.1.4 Kommunikation innerhalb des Vereins
• zeitnahe Kommunikation mit den Mitgliedern des Jugendausschusses
• Teilnahme an den Betreuerversammlungen
3.2 Spielerkodex
Jeder Spieler ist Teil einer Mannschaft und kann nur gemeinsam mit dieser zu sportlichen Erfolgen kommen. Eine intakte Mannschaft ist unerlässlich, wenn man sich weiterentwickeln möchte, weshalb auch die Spieler zu einem guten Miteinander beitragen müssen.
Spielerkodex:
• fairen Umgang untereinander sowie zu Schiedsrichtern und Gegenspielern vorleben
• Disziplin und Gehorsam innerhalb der Mannschaft fördern
• Respekt gegenüber Mitspielern und deren Eigentum zeigen
• durch ehrlichen Umgang das Vertrauensverhältnis stärken
• Unterstützung und Hilfe für Mitspieler anbieten
• ernsthafte Einstellung zum Sport mitbringen und vollen Einsatz zeigen
• Aufgaben wie z.B. Kassenwart innerhalb der Mannschaft übernehmen
• pünktlich zum Training und zum Spiel kommen
• rechtzeitige Abmeldung von Training und Spiel beim Trainer
3.3 Elternkodex
Die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Eltern ist die Grundlage für einen erfolgreichen Sportverein. Trainer und Betreuer investieren ihre Freizeit zum Wohle der Kinder und Jugendlichen. Daher sollten die Eltern jederzeit unterstützend wirken und sich Ihrer Vorbildfunktion bewusst sein. Umgekehrt steht Ihnen das Recht zu, eine Begründung vom Trainer zu sportlichen Entscheidungen das eigene Kind betreffend zu erhalten.
Elternkodex:
• Autorität des Trainers bei den Kindern fördern
• Sportliche Entscheidungen des Trainers akzeptieren
• Hilfe bei organisatorischen Dingen (Fahrdienst, Trikotwäsche)
• während des Spiels außerhalb des Spielfelds aufhalten
• Kinder während des Spiels anfeuern und gut zureden (nur der Trainer coacht)
• Kritik der Kinder vermeiden, denn sie schadet meist mehr als sie hilft
4. Kinderschutz und Prävention
Der TSV Palling v. 1920 e. V. – Abteilung Fußball – trägt eine besondere Verantwortung für das Wohlergehen der ihm anvertrauten Kinder und Jugendlichen. Der Schutz vor körperlicher, seelischer und sexualisierter Gewalt hat für uns oberste Priorität.
Ergänzend zu diesem Jugendkonzept verfügt die Fußballabteilung über ein eigenständiges und verbindliches Kinder- und Jugendschutzkonzept , das durch die Abteilungs- und Jugendleitung verabschiedet wurde und für alle Trainer, Betreuer, Funktionäre und ehrenamtlich Tätigen gilt.
Das Kinder- und Jugendschutzkonzept regelt insbesondere:
• präventive Maßnahmen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen
• verbindliche Verhaltensrichtlinien (Nähe–Distanz, Kommunikation, soziale Medien)
• die verpflichtende Vorlage erweiterter Führungszeugnisse
• klare Zuständigkeiten und Meldewege
• das strukturierte Vorgehen im Verdachtsfall
• regelmäßige Schulungen, Überprüfungen und Evaluationen
Alle im Jugendbereich tätigen Personen sind verpflichtet, die Inhalte des Kinder- und Jugendschutzkonzeptes zu kennen, einzuhalten und aktiv umzusetzen. Der TSV Palling verfolgt dabei eine klare Haltung des Hinsehens und Handelns – Wegschauen wird nicht toleriert.
Das Kinder- und Jugendschutzkonzept ist Bestandteil der Vereinsarbeit, wird regelmäßig überprüft und fortgeschrieben und ergänzt dieses Jugendkonzept inhaltlich.
Beide Konzepte greifen inhaltlich ineinander und bilden gemeinsam die Grundlage der Jugendarbeit der Abteilung Fußball.
5. Sportliches Konzept
5.1 Grundsätze und Ziele der Jugendarbeit
Ziele der Jugendarbeit sind die individuelle Spielfähigkeit und der individuelle Erfolg sowie das Gruppenerlebnis in der Mannschaft und die darin enthaltene Kompetenz der Teamfähigkeit. Spielwitz und Kreativität der Kinder und Heranwachsenden führen langfristig nur dann zum Erfolg, wenn auch das Zusammenspiel mit den Mitspielern im Vordergrund steht. Wir wollen gemeinsam als Team zum Erfolg!
5.2 Organisation und personelle Zusammensetzung
Die Jugendarbeit des TSV Palling ist klar strukturiert und folgende Rollen auf mehrere verantwortliche Personen verteilt. Ziel ist eine verlässliche Organisation, transparente Zuständigkeiten und eine nachhaltige sportliche und persönliche Entwicklung der Kinder und Jugendlichen.
5.2.1 Jugendleitung
• Gesamtverantwortung für den Jugendfußball
• Zentrale Ansprechperson für Verein, Verband und Eltern
• Koordination der Jugendorganisation und der Jugendleitung
5.2.2 Stellvertretende Jugendleitung
• Unterstützung und Vertretung des Jugendleiters
• Mitarbeit in organisatorischen und konzeptionellen Aufgaben
5.2.3 Sportliche Leitung der Altersklassen
• Verantwortung für die sportliche Ausrichtung der jeweiligen Altersbereiche
• Unterstützung und Begleitung der Trainer
• Mitwirkung bei Mannschaftseinteilungen und Talentförderung
5.2.4 Qualifizierungsbeauftragter
• Koordination von Aus- und Fortbildungsmaßnahmen für Trainer
• Ansprechpartner für Lizenzfragen und Qualifizierungsangebote
• Unterstützung der sportlichen Leiter bei der Weiterentwicklung der Trainingsarbeit
5.2.5 Jugendspielleitung
• Organisation des Spielbetriebs und Ansprechpartner für Spielverlegungen
• Koordination von Trainings- und Spielzeiten in Abstimmung mit der Platz- und Kabinenbelegung
5.2.6 Hallenspielleitung
• Organisation und Koordination des Hallenspielbetriebs
• Ansprechpartner für Hallenrunden und Hallenmeisterschaften
5.2.7 Eventleitung
• Organisation gemeinsamer Veranstaltungen (z.B. Jugendabschlussfest)
• Förderung des Gemeinschafts- und Vereinslebens
5.2.8 Weitere unterstützende Funktionen
• Schiedsrichter
• Platz- und Gebäudewart
• Passwesen
• Homepage / Öffentlichkeitsarbeit
5.3 Einteilungen der Mannschaften
Jeweils die ersten Mannschaften (ab E-Junioren) in Ihren Jahrgängen sollen leistungsorientiert trainiert werden. Wir wollen ein hohes Leistungsgefälle innerhalb einer Mannschaft vermeiden und Mannschaftsstärken nach Möglichkeit reduzieren, um die bestmögliche Ausbildung zu gewährleisten. Diese Einteilung ist wichtig, um die Kinder und Jugendlichen entsprechend Ihrem Leistungsstand und ihren körperlichen Merkmalen (Wachstumsphase) individuell gezielt zu fördern und Schwächen gezielt zu trainieren. Sie ermöglicht es, die Kinder und Jugendlichen nicht zu über- aber auch nicht zu unterfordern und vermittelt allen gleichzeitig die notwendige Spiel- und Trainingspraxis. Mittelfristig wäre es wünschenswert in jeder Altersklasse eine Mannschaft höherklassig spielen zu lassen, ohne dass dabei die anderen Mannschaften gleichen Alters vereinsseitig vernachlässigt werden dürfen. Für diese Ausrichtung mit Leistungskomponente sind der Verein und das Umfeld groß genug. Am Ende der Ausbildung sollten die Jugendlichen in der Lage sein, den Kader der Seniorenmannschaften qualitativ zu verstärken, einzelne aber auch den Wechsel in höherklassige Vereine schaffen.
Alle Jugendspieler sollen grundsätzlich in ihren vorgegebenen Altersklassen spielen. Ausnahmen sind grundsätzlich nur mit dem Verein und nur, wenn es beiden Jahrgängen im Spielbetrieb dient, möglich (ggf. in Absprache mit Trainer, Jugend- und Abteilungsleitung).
5.3.1 A- bis E-Junioren (leistungsorientiert)
Die spielstärksten Kinder werden regelmäßig in der ersten Mannschaft zusammengefasst, dieses erfolgt jahrgangsunabhängig. Ausnahmen sind ebenso wie Härteregelungen in gegenseitiger Absprache möglich. Der engen und primären Abstimmung der Trainer einer Altersklasse kommt besondere Bedeutung zu.
5.3.2 F-Junioren
Die Einteilung der Kinder erfolgt primär nach den Jahrgängen, um Freundschaften und Schulgemeinschaften nicht zu behindern, ein Abweichen davon ist nach Übereinkunft der Trainer in Abstimmung mit den Eltern möglich, insbesondere nach Leistungskriterien.
5.3.3 G-Junioren (Bambinis)
Hier steht Bewegungsförderung und Spaß am Spiel im Mittelpunkt, angereichert um zunehmend fußballerische und Wettkampfelemente und Bewegungsgeschick und spielerisches Kennenlernen des fliegenden, rollenden und hüpfenden Balles. Sie verbleiben nach Jahrgängen geordnet.
5.4 Grundsätze der Trainingsphilosophie
Die Freude am Fußballspielen sollte stets die Grundlage für ein qualifiziertes Fußballtraining darstellen. Nur wer dauerhaft mit Spaß dabei ist, wird seine Fähigkeiten laufend verbessern und motiviert zum Training kommen. Der Ball sollte daher immer im Mittelpunkt des Trainings stehen. Übungen und stupide Laufeinheiten sollten vor allem in den jüngeren Jahrgängen vermieden werden.
Der Trainer bereitet das Training ausführlich vor und berücksichtigt dabei die individuellen Fähigkeiten innerhalb der Mannschaft. Jeder Spieler sollte stets gefordert, aber nicht überfordert werden. Durch abwechslungsreiches Training wird die Vielseitigkeit gefördert und Einseitigkeit vermieden (z.B. Beidfüßigkeit). Zu diesem Zweck werden Übungssammlungen gemeinsam von den sportlichen Leitern erstellt und digital in der Cloud bzw. im Vereinsheim jeder Mannschaft zur Verfügung gestellt.
Während des Trainings werden falsch ausgeführte Übungen und Techniken korrigiert, da fehlerhafte, automatisierte Bewegungsmuster später kaum veränderbar sind. Der Betreuer sollte daher auch in der Lage sein, die Techniken selbst korrekt auszuführen und vorzumachen. Bei der Auswahl der Übungen gelten die Grundsätze vom Einfachen zum Schweren sowie vom Bekannten zum Unbekannten, damit viele Erfolgserlebnisse für jeden Spieler geschafft werden.
Spätestens ab den D-Junioren sollte, wenn möglich, regelmäßig ein anderer Trainer die Mannschaft übernehmen, allerdings ist bei den Minis bis E-Junioren Kontinuität in der Mannschaftsbetreuung wünschenswert.
5.5 Trainingsinhalte der einzelnen Altersklassen
Bei den Trainingsinhalten unterscheiden wir zwischen:
• umfassender Bewegungsschulung in der G-Jugend
• Grundlagentraining in der F- und E-Jugend
• Aufbautraining in der D- und C- Jugend
• sowie Leistungstraining in der B- und A-Jugend
5.5.1 G-Jugend (Bambinis)
So sind Kinder im Alter U7 und Jünger:
• Haben einen großen Bewegungs- und Spieldrang
• Werden schnell müde
• Verfügen über einen hohe Beweglichkeit,…
• …haben eine schwach ausgebildete Muskulatur und
• Nur geringe koordinative Eigenschaften
• Sind neugierig und…
• …stark auf sich selbst bezogen
• Orientieren sich vor allem am Trainer
• Verfügen über eine ausgeprägte Phantasie,…
• …aber über ein noch geringes Konzentrationsvermögen
• Ganzheitliche Förderung aller Kinder
• Spielerisches Kennenlernen des fliegenden, rollenden, hüpfenden…Balles
• Bewegungsgeschick und -freude/Spielfreude
• Freunde am (Fußball-)Spielen
• Kennenlernen einfacher Grundregeln des mit- und gegeneinander spielen
• Alle Kinder sind gleich wichtig!
• Den Kindern Freiheiten lassen!
• Auf die Stärken der Kinder konzentrieren!
• Ideen und Vorschläge berücksichtigen!
• Sich in die Kinder hineinversetzen!
• An jedem Kind ehrliches Interesse zeigen!
• Mit festen Ritualen Orientierung schaffen!
• Eigene Bedürfnisse als Trainer artikulieren!
• Sprache und Mimik kindgerecht wählen!
• Konsequent sein, Grenzen setzen! Lebenshintergründe jedes Kindes eruieren!
• Kinder niemals bloßstellen!
5.5.2 F-Jugend
So sind Kinder im Alter U8/U9
Bewegungskönnen
• Große Bewegungs- und Spielfreude
• Große Lust am Wetteifern
• Koordinativ teilweise Defizite
• Noch eine nur schwach ausgeprägte Muskulatur
• Geringes Konzentrationsvermögen
• Große Sensibilität
• Phasenweise eine gewisse Unausgeglichenheit
• Ein geringes Selbstbewusstsein
• Einen Hang, sich an erwachsenen Vorbildern zu orientieren
• Freude am Fußballspielen
• Fußballspielen lernen durch kleine Fußballspiele - Straßenfußball im Verein
• Spielerisches Kennenlernen der Grundtechniken (Dribbeln/Schießen vor Passen/Ballkontrolle)
• Vermitteln einfacher taktischer Tipps, die beim „Tore schießen - Tore verhindern“ helfen
• Motivation zur Bewegung durch vielseitige sportliche Aktivitäten
• Spaß und Freude rund um den Fußball vermitteln!
• Nicht zu schnell eingreifen, Geduld haben!
• Die Kinder auffordern, eigene Ideen zu äußern!
• Stets aufrichtig und authentisch sein! Eigeninitiative der Kinder fördern!
• Ironie außen vor lassen! Für eine vertrauensvolle Atmosphäre sorgen!
• Den Kindern kleine Aufgaben (Pflichten) übertragen!
• Wenige, aber klare Regeln aufstellen!
• Nicht mit Lob sparen - Leistungen anerkennen!
• Das eigene Ausprobieren und das freie Spielen fördern!
• Lebenshintergründe der Kinder eruieren!
5.5.3 E-Jugend
So sind Kinder im Alter U10/U11
• Körperlich ein eher ausgeglichenes Erscheinungsbild (Ausgewogenheit zwischen Körpergröße und Muskulatur)
• Verbessertes Koordinationsvermögen und Bewegungsgeschick
• Große Bewegungs- und Spielfreude
• Ein nach und nach verbessertes Konzentrationsvermögen
• Großer Lerneifer
• Große Leistungsbereitschaft
• „Gesundes“ Selbstvertrauen
• Eine verbesserte Auffassungsgabe
• Ein besseres Beobachtungsvermögen
• Fußballspielen lernen wie im Straßenfußball: in kleinen Teams und auf kleinen Feldern
• Geschicklichkeit und Schnelligkeit am und mit Ball erwerben
• Spielerisches Kennenlernen auch schwieriger Techniken - Beidfüßigkeit
• Taktische Grundregeln für Raumorientierung und -aufteilung
• Fordern und Fördern von Individualität - Siegen und Verlieren lernen
• Soziale Hintergründe der Kindern so weit wie möglich eruieren!
• Offen sein für außensportliche Probleme der Kinder!
• Die Kinder als eigene Persönlichkeiten anerkennen und fördern!
• Leistungen auch bei Niederlagen anerkennen und hervorheben!
• Zusammen mit den Kindern Felgen für das Miteinander vereinbaren!
• Loben heißt: Das Lernen unterstützen und Selbstvertrauen fördern!
• Wünsche, Anregungen und Ideen der Kindern nach Möglichkeit berücksichtigen!
• Freiräume schaffen - nicht alles permanent reglementieren!
• Den Kindern regelmäßig überschaubare Aufgaben übertragen!
• Als Trainer authentisch sein - keine „Rolle“ spielen!
• „Alle helfen sich gegenseitig“ als Leitbild betonen und vorleben!
• Sich als Trainer immer seiner Vorbildfunktion bewusst sein!
5.5.4 D-Jugend
So sind Kinder im Alter U12/U13
• Ein ausgewogenes körperliches Erscheinungsbild
• Ein recht gutes Koordinationsvermögen
• Recht ausgeprägte Muskulatur
• Ein gutes Anpassungsvermögen an körperliche Anforderungen (nicht Überforderung!)
• Große Bewegungs- und Spielfreude
• Eine große Lern- und Leistungsbereitschaft
• Große Begeisterung für Neues
• Eine Optimistische Einstellung
• Recht gutes Konzentrationsvermögen sowie großen „Wissensdurst“
• Viel Selbstvertrauen - begleitet von ersten Lösungsprozessen von der Welt der Erwachsenen
• Spielfreude und -kreativität (weiter-)entwickeln
• Systematisches Training der Basistechniken - Sicheres Anwenden in verschiedenen Situationen
• Schulung individualtaktischer Abläufe in Defensive und Offensive
• Erlernen gruppentaktischer Grundlagen für das Spielen im Raum
• Förderung von Eigeninitiative, Leistungsmotivation und Willenseigenschaften
• Die Lebenshintergründe der Kinder so weit wie möglich kennen!
• Offen sein für außensportliche Probleme der Kinder!
• Kinder als individuelle Persönlichkeiten anerkennen und fördern!
• Individuelle Fortschritte in Training/Spiel hervorheben!
• Gemeinsam mit den Kindern Regeln für das Miteinander vereinbaren!
• Loben heißt: Das Lernen stärken und Selbstvertrauen fördern!
• Wünsche, Anregungen und Ideen der Kinder berücksichtigen!
• Freiräume lassen - nicht alles reglementieren!
• Den Kindern regelmäßig überschaubare Aufgaben übertragen!
• Als Trainer authentisch sein - nicht eine Rolle nur spielen!
• „Alle helfen sich gegenseitig“ als Leitbild betonen und vorleben!
• Sich als Trainer immer seiner Vorbildfunktion bewusst sein!
5.5.5 C-Jugend
So sind Jugendliche im Alter U14/U15
• Schießen mit Eintritt in die pubertäre Phase in die Höhe
• Weisen wegen dieses plötzlichen Schubs unharmonische Körperproportionen auf
• Wirken wegen dieser körperlichen Unausgeglichenheit häufig etwas staksig und ungelenk
• Zeigen stark verbesserte Kraft- und Schnelligkeitseigenschaften
• Lösen sich von bisherigen erwachsenen Bezugspersonen
• Sich psychisch unsicher und auf der Suche nach einer eigenen Identität
• Weisen in dieser Phase der Suche und Orientierung Stimmungs- und Leistungsschwankungen auf
• Sind geistig „fitter“, haben eine bessere Auffassungsgabe
• Stabilisieren der Freude am Fußballspielen
• Technisch dynamisch - mit Tempo und unter Gegnerdruck
• Vertiefen der Gruppentaktik in Offensive und Defensive
• Ausgleich koordinativer Defizite und Aufbau einer breiten fußballspezifischen Fitness
• Fördern persönlicher Verantwortung für sich und die Gruppe auf und neben dem Platz
• Nicht nur die Leistung, sondern auch die Persönlichkeit fördern!
• Offen sein auch für außensportliche Probleme der Jugendlichen!
• Die Lebenshintergründe der Jugendlichen so weit wie möglich kennen!
• Das „Wozu“ erklären - Abläufe rund um Spiel, Training, Coaching begründen!
• Mit den Jugendlichen Regeln für das Miteinander vereinbaren!
• Konstruktiv, sensibel und dosiert kritisieren - Ziel sind immer Verbesserungen!
• Konflikte rechtzeitig erkennen und mit den Jugendlichen konstruktiv lösen!
• Mitbestimmungs- und Gestaltungsmöglichkeiten schaffen!
• Teamprozesse sensibel begleiten - Außenseiterrollen nicht zulassen!
• Als Trainer authentisch sein - nicht eine Rolle nur spielen!
• Mit jedem kommunizieren, um Motive, Ziele und Ängste in Erfahrung zu bringen!
• Sich als Trainer immer seiner Vorbildfunktion bewusst sein!
5.5.6 B-Jugend
So sind Jugendliche im Alter U16/U17
• Ausgleich der Körperproportionen durch ein ausgeprägtes Breitenwachstum
• Verbessertes Koordinationsvermögen
• Körperliche Harmonie durch Stärkung der Muskulatur und Anpassung der Organe
• Kraftzuwächse (u.a. eine größere Bewegungsdynamik)
• Heranreifen zu selbstbewussten und autonomen Persönlichkeiten mit klaren Interessen, Ansichten und Charaktermerkmalen
• Verbesserte Auffassungsgabe
• Verstärktes Lösen vom „ich-bezogenen“ Denken - zunehmende Einsicht für Sachprobleme und Team-Interessen
• Ernsthaftigkeit, Leistungswillen und Freude am Fußballspielen
• „Dynamische Techniken“ - exakte Abläufe im Tempo sowie unter Zeit- und Gegnerdruck
• Vorbereitung auf die Anforderungen ausgesuchter Positionen
• Vertiefung taktischer Abläufe in der Gruppe und zielorientiertes Anwenden in einem Team
• Individuelle Stabilisierung einer umfassenden Fitness
• Nicht nur die Leistung, sondern auch die Persönlichkeit fördern!
• Offen sein auch für außensportliche Probleme der Jugendlichen!
• Die Lebenshintergründe der Jugendlichen so weit wie möglich kennen!
• Das „Wozu“ erklären - Abläufe rund um Training, Coaching begründen!
• Mit den Jugendlichen Regeln für das Miteinander vereinbaren!
• Konstruktiv, sensibel und dosiert kritisieren - Ziel sind immer Verbesserungen!
• Konflikte rechtzeitig erkennen und mit den Jugendlichen konstruktiv lösen!
• Mitbestimmungs- und Mitgestaltungsmöglichkeiten schaffen!
• Teamprozesse sensibel begleiten - Außenseiterrollen nicht zulassen!
• Als Trainer authentisch sein - nicht eine Rolle nur spielen!
• Mit jedem kommunizieren, um Motive, Ziele und aktuelle Bedürfnisse zu erfragen!
• Sich als Trainer immer seiner Vorbildfunktion bewusst sein!
5.5.7 A-Jugend
So sind Jugendliche im Alter U18/U19
• Anpassung an das körperliche Erscheinungsbild Erwachsener
• Stärkere Muskulatur: Kraftzuwachs als Basis einer größeren Bewegungsdynamik
• Mit der Erwachsener vergleichbare Belastbarkeit
• Größere konditionelle Unterschiede zwischen Fußballern
• Psychische Ausgeglichenheit
• Gefestigtere (aber noch nicht voll ausgeprägte) Persönlichkeit mit relativ klaren sportlichen Zielen und Einstellungen
• Gewisse Stabilität gegenüber äußeren Einflüssen
• Ausprägung sozialer Kompetenz inklusive einer stärkeren Teamorientierung
• Ernsthaftigkeit, Leistungswillen und Freude am Fußballspielen
• „Dynamische Techniken“ - exakte Abläufe im Tempo sowie unter Zeit- und Gegnerdruck
• Spezialisierung auf die Anforderung ausgesuchter Spielpositionen
• Kreatives Angreifen und variables, kompaktes Verteidigen im Team-Verband
• Individuell optimales Fitnessniveau und hohe Belastbarkeit
• Komplexer trainieren, aber die Individualität beachten!
• Spielern und Positionsgruppen situativ und aktiv von außen helfen!
• Weiter an allen fußballerischen Basics arbeiten!
• Vor allem bei „Knotenpunkten des Spiels“ eingreifen und Weichen (um-)stellen!
• Die positionsspezifische Schulung weiter forcieren!
• Klare Botschaften mit konkreten Anweisungen verknüpfen!
• Eine möglichst große taktische Variabilität fördern!
• Die Spieler nicht zu starr festlegen!
• Für spezielle Situationen (z.B. früher Rückstand, etc.) vorab Lösungsstrategien erarbeiten!
• Die Spieler für ein leistungs- und spielorientiertes Training begeistern!
• Bei der Spielsteuerung die Führungsspieler aktiv einbinden!
• Gezielt auf Anforderungen des Seniorenfußballs vorbereiten In jeder Situation souverän wirken!
5.6 Torwarttraining
Der Torwart ist der einzige Spieler, der den Ball mit der Hand spielen darf und deshalb eine besondere Rolle in der Mannschaft einnimmt. Im normalen Mannschaftstraining wird er in der Regel aber nicht speziell trainiert, weshalb ein regelmäßiges, zusätzliches Torwarttraining für die Torhüter erforderlich ist.
Idealerweise finden sich Torwarttrainer, welche die Torhüter jeder Altersklasse speziell trainieren. Gegebenenfalls kann man verschiedene Jugenden gleichzeitig trainieren.
Es ist anzustreben, ein Training anzubieten, welches vom Torwarttrainer des Vereins durchgeführt wird. Für die speziellen Trainingseinheiten sollten die Torhüter der C- bis A-Junioren sowie der E- und D-Junioren gemeinsam in der Gruppe trainieren.
Die Ziele des regelmäßigen Torwarttrainings sind:
• Spaß an der Position des Torhüters entwickeln und erhalten
• Ausbildung in den Bereichen Technik, Taktik, Beweglichkeit, Reaktion und Koordination
• Vorbereitung auf die physischen und psychischen Belastungen eines Torhüters
5.7 Aufgaben und Rolle der Trainer im Jugendbereich
Die Trainerinnen und Trainer im Jugendbereich des TSV Palling nehmen eine zentrale Rolle in der sportlichen, persönlichen und sozialen Entwicklung der Kinder und Jugendlichen ein. Sie verstehen sich nicht nur als sportliche Ausbilder, sondern auch als Vorbilder, Bezugspersonen und Begleiter.
5.7.1 Grundsätzliche Aufgaben der Trainer
• Planung und Durchführung eines alters- und entwicklungsgerechten Trainings- und Spielbetriebs gemäß dem Jugendkonzept
• Förderung der fußballerischen Ausbildung unter Berücksichtigung individueller Fähigkeiten und Entwicklungsstände
• Vermittlung von Fairness, Respekt, Teamgeist und Verantwortungsbewusstsein
• Schaffung eines positiven, sicheren und motivierenden Lern- und Trainingsumfeldes
5.7.2 Pädagogische Verantwortung
• Wertschätzender und respektvoller Umgang mit allen Kindern und Jugendlichen
• Stärkung von Selbstvertrauen, Eigenverantwortung und sozialem Verhalten
• Sensibler Umgang mit individuellen Bedürfnissen, Leistungsunterschieden und persönlichen Situationen
5.7.3 Zusammenarbeit und Kommunikation
• Offene und konstruktive Zusammenarbeit mit Eltern, Jugendleitung und sportlichen Leitern
• Transparente Kommunikation in sportlichen und organisatorischen Angelegenheiten
• Bereitschaft zur Reflexion und Weiterentwicklung der eigenen Trainerarbeit
5.7.4 Verbindlichkeit und Vorbildfunktion
• Einhaltung der Vereinswerte, des Verhaltenskodexes sowie des Kinder- und Jugendschutzkonzeptes
• Vorbildliches Auftreten im Trainings- und Spielbetrieb sowie gegenüber Gegnern, Schiedsrichtern und Zuschauern
Die detaillierten organisatorischen Abläufe, Pflichten und Zuständigkeiten der Trainer sind in ergänzenden internen Trainerleitfaden geregelt.
5.8 Trainerqualifikation
Es ist ein erklärtes Ziel, dass die Trainer laufend ihre Kenntnisse erweitern und fachlich in der Lage sind, den Kindern eine qualitative Ausbildung zu ermöglichen. Der Verein stellt den Trainern zu diesem Zweck Trainingsordner mit Übungsvorschlägen zur Verfügung und bietet darüber hinaus regelmäßige Fortbildungen in Theorie und Praxis an. Insbesondere der Erwerb und die Verlängerung von Trainerlizenzen werden durch den Verein gefördert und die entstehenden Kosten durch den Verein getragen.
5.9 Zusammenarbeit mit den Senioren
Eine enge Anbindung an die Seniorenabteilung ist gewünscht, um den jungen Spielern besser Perspektiven im vereinseigenen Seniorenbereich aufzeigen zu können. Dies können z.B. Gelegentlich gemeinsamen Trainings- und Spieleinheiten, außerordentliche Gemeinschaftsaktionen oder Events sein. Darüber hinaus verstärken gemeinsame Veranstaltungen das Gesellschafts- und Vereinsleben.
5.10 Umgang mit den Sportanlagen und der Ausrüstung
Um eine erfolgreiche Trainingsarbeit zu ermöglichen, ist eine vollständige, funktionstüchtige Ausstattung erforderlich. Die Fußballabteilung ist verantwortlich für die Anschaffung von Trainingsmaterial wie Bällen, Leibchen oder Trainingshilfen. Es sollte jedoch eine Selbstverständlichkeit sein, dass die zur Verfügung gestellte Ausrüstung pfleglich behandelt wird.
Trainer und Spieler sind daher aufgefordert, die Ausrüstung nach Gebrauch ordentlich im Materialraum zu verstauen und auch die Tore nicht auf den Plätzen stehen zu lassen. Für die Sportanlage selbst ist die Kabinenordnung zu beachten. Sollten Mängel am Gebäude oder am Trainingsmaterial festgestellt werden, so ist hierüber eine Meldung an den Jugendleiter abzugeben.
6. Schlusswort
Dieses Jugendkonzept versteht sich als lebendiger Leitfaden für eine verantwortungsvolle, kind- und jugendgerechte Fußballausbildung beim TSV Palling und wird kontinuierlich reflektiert und weiterentwickelt.

